Wo hilft Hypnose?

  • Bei somatischen Beschwerden
  • Bei psychischen und psychosomatischen Beschwerden
  • Aufdeckung von Neurosen-Ursachen durch Regressions- und Reinkarnationstechnik
  • Erlernen von Selbsthypnose
  • Hilfe bei Suchtverhalten, z.B. Rauchentwöhnung
  • Prüfungsangst
  • Phobien
  • u.v.m

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein tranceähnlicher Zustand, in dem der Fokus unseres Bewußtseins von außen nach innen verlagert wird. Eine Heilhypnose hat weder mit Bewußtlosigkeit, noch mit dem Abgeben von Verantwortung zu tun. Ein marionettenhaftes Führen der Patienten, wie im Fernsehen dargestellt wird, ist die medizinische Hypnose nicht. Der Patient ist im ständigen sprachlichen Kontakt und berichtet über das von ihm vor dem geistigen Auge Gesehene, während ich ihn durch die Bilder leite. Dies entspricht der zweiten Stufe einer Trance bei 4 Stufen: – erste Stufe: Muskelentspannung, intensives inneres Erleben – zweite Stufe: Dissoziation (=Abspalten von Wahrnehmungsbereichen) aktives Erleben von Vorstellungsbildern – dritte Stufe: verringertes Erinnerungsvermögen, autonome Bewegungen möglich – vierte Stufe: tiefe Trance, keine bewußte Wahrnehmung, keine Reaktion

In der von mir genutzten 2. und manchmal auch 3. Stufe, werden die Sinneseindrücke intensiver und der Patient kann sich an alles auch nach dem Zurückholen weiterhin erinnern. Der Blutdruck sinkt etwas ab, weshalb der Patient mit einer Wolldecke zugedeckt wird. Ich wende zur Hypnoseeinleitung hauptsächlich die traditionelle Faszinationsmethode an. Ohne Einverständnis hypnotisiere ich niemanden. Es kommt also nicht darauf an, wer der Willensstärkere ist. Ob ein Patient schwer oder leicht in Hypnose fällt, hängt nicht vom Erfolg der Suggestionen oder Wirksamkeit der bearbeiteten Seeleninhalten ab. Nur 4 % der Bevölkerung ist nicht hypnotisierbar. Hypnose sollte nicht nach frischen traumatischen Erlebnisse angewendet werden, sowie bei Psychosen oder Borderline-Persönlichkeits-Strukturen.

Oft wird die Frage gestellt, bin ich überhaupt hypnotisierbar? Das hängt davon ab, ob Sie sich auf eine Sache gut konzentrieren können und Nebensächlichkeiten keine Beachtung mehr schenken (Absorption), sowie Ihrer Fähigkeit, sich etwas vorzustellen und sich in etwas hineinzuversetzen.
Kann Hypnose schaden? Bei fachgerechter Anwendung nein! Durch die Bewußtseinsorientierung von außen nach innen, wird die rechte Gehirnhälfte aktiviert und damit die ganzheitliche, bildhafte Vorstellungskraft verstärkt. Beim Zurückkommen in die Außenweltorientierung fällt das analytische Denken, z.B. Multiplikation von Zahlen, für kurze Zeit etwas schwerer. Durch den verminderten Blutdruck “fröstelts” den Patienten danach etwas.
Wann tritt der Erfolg einer Suggestion ein? Das kann von sofort bis 24 h Verzögerung sein.

Eine auf den Computer bezogene Erklärung macht ein Berliner Kollege im You-Tube Video http://www.youtube.com/watch?v=MwLkDaMGqRI#t=173

Erhöhte Suggestibilität:

Es kann kein Inhalt, der mit der moralischen Wertvorstellung des Patienten nicht im Einklang steht, suggeriert werden. Ganz im Gegenteil müssen Wörter, die im Sinnzusammenhang negativ bewertet werden im Vorgespräch abgeklärt werden, um ein vorzeitiges Auftauchen in den Wachzustand vorzubeugen.

Veränderung der Wahrnehmung:

Nur die Szene, die momentan fokussiert wird ist von Bedeutung und wird gefühlmäßig intensiv erlebt. Das Phänomen Zeit verliert seine Starrheit und ist willkürlich veränderbar in jede Richtung.

Aktivierung der Vorstellung:

Körperliche Leistungen können verbessert werden indem sie mit einem passenden Bild verbunden werden. Heilungsvorgänge werden durch Visualisierung beschleunigt oder durch geführte Traumreisen erst in Gang gesetzt.

Umstrukturierung der Sichtweisen:

Gewohnte Einschränkungen des Denkens werden reduziert. Dinge sind nicht auf ihre Funktionen beschränkt sondern erhalten symbolhaften Wert, z.B. eine Tür als Zugang zu den Erinnerungen.

Unwillkürlichkeit

Situationen, die mit Angst oder Hoffnungslosigkeit behaftet sind, verlieren ihren panikmachenden oder verzweifelnden Druck und können hiervon abgespalten werden, um mit neuer Kreativität eine neue Sichtweise Raum zu schaffen.

Nutzung “stillen Wissens”

Mit “stillem Wissen” sind nicht ausschließlich persönliche Erfahrungen gemeint, die vielleicht ins Unbewußte gerutscht sind (vergessen, verdrängen), sondern auch jene aus dem vorsprachlichen Bereich oder solche die aus dem Kollektiv stammen. Stilles Wissen kann durch unwillkürliche Körpersignale (z.B. Fingerzucken) abgefragt werden ähnlich dem der Kinesiologie.

Dauer einer Sitzung:

In einem Vorgespräch wird das Problem zentriert und eingegrenzt, in der Hypnose entweder mit einer Suggestion abgedeckt oder durch eine geführte Visualisierung aufgedeckt und wiederbelebt. Zeitmäßig kann man mit je ca. 45 Minuten für Gespräch und für die Hypnose rechnen.